Koblenzer Hochschulpreis 2016

Koblenzer Hochschulpreis 2016

  1. Koblenzer Hochschulpreis für wissenschaftliche Spitzenleistungen

 Koblenz/Vallendar, 17.11.2016. Der Förderkreis Wirtschaft und Wissenschaft in der Hochschulregion Koblenz e.V. vergab in Zusammenarbeit mit der WHU – Otto Beisheim School of Management und dem Kulturdezernat der Stadt Koblenz am 17. November zum 24. Mal den Koblenzer Hochschulpreis.

 Bei einem Festakt im Historischen Rathaussaal der Stadt Koblenz erhielten acht ausgezeichnete Akademikerinnen und Akademiker der fünf Hochschulen der Region und der ZFH ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 20.000 Euro. Die Preisgelder werden von der „Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz“ und der Kreissparkasse Mayen zur Verfügung gestellt.

In seinem Grußwort betonte der Vorsitzende des Förderkreises und Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Koblenz, Matthias Nester, die Bedeutung der Hochschullandschaft der Region: „Die Hochschulen sind integraler Bestandteil unserer Region, unseres Wirtschaftsstandortes und prägen somit auch unseren Lebensraum. Eine funktionsfähige Hochschullandschaft ist ein bedeutender Image- und Wirtschaftsfaktor für unsere Region.“ Prof. Dr. Markus Rudolf, Rektor der WHU und diesjähriger Gastgeber, führte durch den Abend und moderierte die Preisverleihung. Prof. Dr. Jürgen Weigand, Stellvertretender Rektor der WHU, sprach in seiner Rede „Lehre 4.0? A. v. Humboldt, Boomers und Generation Z“ über die sich verändernden Anforderungen im Lehrbetrieb.

Im Anschluss stellten die acht Preisträger der fünf Hochschulen – der WHU – Otto Beisheim School of Management, der Universität Koblenz-Landau, der Hochschule Koblenz, der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz (HöV) sowie der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) – ihre ausgezeichneten Arbeiten vor. Die Hinführung in die Fragestellungen der Arbeiten erfolgte durch die jeweils betreuenden Professorinnen und Professoren beziehungsweise Dozentinnen und Dozenten.

Anschließend übergaben Matthias Nester und Michael Kaltz, Leiter Betriebswirtschaft der Kreissparkasse Mayen, die Urkunden und Preisgelder an die Preisträger. Das Schlusswort sprach Prof. Dr. Ralf Haderlein, Leiter der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH).

Über die Preisträger:

Saskia Weber, Absolventin der WHU – Otto Beisheim School of Management, untersucht in ihrer Masterarbeit zu dem Thema „Vergleich der Marktpotenziale von Kenia, Tansania und Uganda für die Produktion von tierischen Eiweißen als Entscheidungsgrundlage für einen möglichen Markteintritt der Dr. Eckel GmbH“ besondere Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmen bei der Wahl von Internationalisierungsstrategien und entwickelt einen innovativen Bewertungsrahmen („WeberModell“) für Markteintrittspotenziale.

Vivien Carl von der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) untersucht in ihrer Bachelorarbeit den handlungsleitenden Einfluss der Haltung von pädagogischen Fachkräften auf die Verarbeitung negativer und traumatischer Lebenserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe. Ihre Arbeit trägt den Titel „Professionelle pädagogische Haltung als Einflussfaktor der Resilienzentwicklung von Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung“

Susan Akbey, Absolventin der Hochschule Koblenz, wird für ihre Masterarbeit mit dem Titel „3D Multicontrast Magnetic Resonance Imaging of the Carotid Arteries“ ausgezeichnet. In ihrer Arbeit entwickelt sie ein sogenanntes MR-Protokoll, um eine frühzeitige Erkennung von Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) zu ermöglichen.

Thore Liebetreu, Absolvent der Hochschule Koblenz, verfasste seine Bachelorarbeit zu dem Thema „Zur Besetzung ehrenamtlicher Vorstandsämter in den Vereinen des Sportbundes Rheinland“. Er beschäftigt sich in der Arbeit speziell mit der Problematik der Besetzung von ehrenamtlichen Vorstandsämtern in den Mitgliedsvereinen des SBR.

Dr. Marcel Mehlem wird für seine Dissertation an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar „Das Potential von Musik in einer ganzheitlichen Seelsorge“ ausgezeichnet. Er untersucht ins einer Arbeit, warum und wie Musik dazu beiträgt, dass Menschen christliche Seelsorge als ein zeitgemäßes, glaubwürdiges und hilfreiches Angebot empfinden.

Fiona Ledwinka, Absolventin der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz, setzt sich in ihrer Bachelorarbeit „Die Staatsangehörigkeit auf Zeit – Kritische Auseinandersetzung mit dem Optionsverfahren“ kritisch mit der 2014 eingeführten Reform der Optionspflicht auseinander.

Dr. Michael Helmling wird für seine Dissertation an der Universität Koblenz-Landau zu dem Thema „Advances in Mathematical Programming-Based Error-Correction Decoding“ ausgezeichnet. Er benutzt in seiner Arbeit diskrete mathematische Optimierungsmodelle, die klassischerweise bei komplexen Planungsproblemen eingesetzt werden, um durch fehlerkorrigierende Codes Übertragungsfehler zu vermeiden.

Dr. des. Sonja Günther, führte für ihre Dissertation an der Universität Koblenz-Landau eine sprachwissenschaftliche Untersuchung in der Neuroonkologie des Düsseldorfer Universitätsklinikums durch, um zu zeigen, wie trotz Unsicherheiten in Arzt-Patienten-Gesprächen Vertrauen aufgebaut werden kann. Die Arbeit trägt den Titel „Unsichere Gespräche – Zur Interaktion von Arzt, Patienten und nicht-menschlichen Akteuren in der Neurologie“.

 

WHU – Otto Beisheim School of Management:

 

Die WHU – Otto Beisheim School of Management ist eine international ausgerichtete, privat finanzierte Wirtschaftshochschule. Die 1984 gegründete Business School gehört inzwischen zu den renommiertesten deutschen Wirtschaftshochschulen und genießt auch international hohes Ansehen. Mit dem WHU Campus Düsseldorf hat die Hochschule im Oktober 2012 ihren zweiten Standort eröffnet.

 

Weitere Informationen unter: http://www.whu.edu/

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