Koblenzer Hochschulpreis 2015

Koblenzer Hochschulpreis 2015

Der Förderkreis Wirtschaft und Wissenschaft in der Hochschulregion Koblenz e.V. vergab in Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz-Landau und dem Kulturdezernat der Stadt Koblenz zum 23. Mal den Koblenzer Hochschulpreis.

Vielfältigkeit und Leistungsstärke beweisen die Hochschulen der Region Koblenz mit den vorbildlichen Ergebnissen ihrer Absolventinnen und Absolventen im Rahmen der renommierten Koblenzer Hochschulpreisverleihung. Bei einem Festakt im Historischen Rathaus der Stadt Koblenz erhielten neun ausgezeichnete Akademikerinnen und Akademiker der fünf Hochschulen der Region und die ZFH ein Preisgeld von insgesamt € 20.000, zur Verfügung gestellt von der Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz und der Kreissparkasse Mayen.

Prof. Dr. J. Felix Hampe, Vizepräsident für Studium, Lehre und Digitale Infrastruktur der Universität Koblenz-Landau, führte in den Abend ein und moderierte die Preisver-leihung. Unter dem Eindruck der aktuellen Ereignisse wie der Terroranschläge in Paris rief er dazu auf, gemeinsam zu reflektieren, wie wertvoll unsere Gesellschaft sei.
In seinem Grußwort betonte der Vorsitzende des Förderkreises und Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Koblenz, Matthias Nester, die Bedeutung der Hochschullandschaft der Region: „Durch den faszinierenden Fächerkanon der Hochschulen der Region können wir einen essentiellen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion leisten“. Sie diene auch der Wirtschaft, damit der Zukunftsfähigkeit der Region und trage zu einer Fortentwicklung der Region sowie zur Stabilisierung unserer offenen, frei-heitlichen Gesellschaft bei.

Die Bedeutung des Koblenzer Hochschulpreises hob der Koblenzer Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig in seinem Grußwort hervor, zeige dieser doch das bewundernswert hohe Niveau der ausgezeichneten Arbeiten. Die Verleihung des Koblenzer Hochschulpreises könne so auch der Öffentlichkeit bewusst machen, über welche leistungsfähige Hochschullandschaft die Region verfüge.

In seinem Festvortrag zum Thema „Bürgergesellschaft – Wege und Irrwege der Modernisierung von Demokratie“ hob auch Prof. em. Dr. Ulrich Sarcinelli vom Institut für Sozialwissenschaften/Politikwissenschaft der Universität Koblenz-Landau die hohe Bedeutung der offenen Gesellschaft, die eine Beteiligung freier und gleicher Bürger zulasse, hervor; einer Gesellschaft, die fehlerfreundlich, korrekturfähig, immer wieder korrekturbedürftig und damit freiheitlich sei – wie auch die Wissenschaft.

Neun junge Akademikerinnen und Akademiker der fünf Hochschulen der Region –
der Universität Koblenz-Landau, der WHU – Otto Beisheim School of Management, der Hochschule Koblenz, der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz (HöV) sowie der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) – stellten ihre Arbeiten vor. Die Einführung in die jeweiligen Themenstellungen erfolgte durch die betreuenden Professorinnen und Professoren bzw. Dozentinnen und Dozenten.

Marc Hannappel, Absolvent der Universität Koblenz-Landau, simulierte in seiner Thesis zum Thema „(K)ein Ende der Bildungsexpansion in Sicht?“ zukünftige Ent-wicklungen im deutschen Bildungssystem und berücksichtigte dabei demografische Entwicklungen in einem sozial selektiven Bildungssystem. Neben Finanzkrise und Klimakatastrophe sind der demografische Wandel und das Bildungsniveau der Bevölkerung zentrale Herausforderungen für die Politik. In der Soziologie werden die letzten beiden Probleme gewöhnlich getrennt behandelt, in seiner Arbeit führt sie Hannappel mit Hilfe eines Mikrosimulationsmodells zusammen. Fasst man den Erkenntnisstand beider Forschungszweige zusammen, zeigen die Ergebnisse der vergangenen Jahrzehnte übereinstimmend einen positiven Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungsbeteiligung sowie einen negativen Zusammenhang zwischen Bildungsniveau und Tempo sowie Quantum der Reproduktion. Im Zentrum der Studie steht daher die Analyse des reziproken Einflusses zwischen demografischen Prozessen und der Entwicklung der Bildungsbeteiligung. Das Mikrosimulationsmodell kann zeigen, dass die Entwicklung des Qualifikationsniveaus einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung zentraler demografischer Parameter – durchschnittliche Kinderzahl, Alter bei erster Geburt und Anteil an kinderlosen Frauen – hat. Somit liefert die Arbeit Hinweise darauf, dass der demografische Wandel weniger als bislang angenommen das Resultat einer schichtübergreifenden Veränderung des Reproduktionsverhaltens ist, sondern vielmehr auf eine stärkere Zunahme fertilitätsschwacher Bildungsschichten zurückzuführen ist.

Dr. rer. nat. Marcel Häselich von der Universität Koblenz-Landau beschäftigte sich in seiner Dissertation mit dem Thema „Terrainklassifikation mit Markov-Zufallsfeldern für autonome Roboter in unstrukturiertem Terrain“. Diese Klassifikation umfasst das Erkennen von Hindernissen und flachen Bereichen mit der einhergehenden Analyse der Bodenoberfläche. Ein dreidimensionaler Laser-Entfernungsmesser wurde als primärer Sensor verwendet, um das Umfeld des Roboters zu vermessen. Zunächst wird eine Gitterstruktur zur Reduktion der Daten eingeführt. Die Integration mehrerer Sensoren ermöglicht eine Erhöhung der Datendichte. Anschließend werden für alle Terrainzellen des Gitters Merkmale berechnet. Die Klassifikation erfolgt mithilfe eines Markov-Zufallsfeldes, um Sensorrauschen und variierender Datendichte entgegen-zuwirken. Ein Gibbs-Sampling Ansatz wird zur Optimierung eingesetzt, um Ergebnisse in Echtzeit zu berechnen. Weiterhin werden dynamische Hindernisse erkannt und über die Zeit verfolgt. Die berechneten Informationen, wohin sich andere Verkehrsteilnehmer bewegen und in Zukunft hinbewegen könnten, werden verwendet, um Rückschlüsse auf Bodenoberflächen zu ziehen, die teilweise oder vollständig unsichtbar für die Sensoren sind. Die Algorithmen wurden auf unterschiedlichen autonomen Roboter-Plattformen getestet und eine Evaluation von Karten aus mehreren Millionen Messungen wird präsentiert. Der in dieser Arbeit entwickelte Ansatz zur
Terrainklassifikation hat sich in allen Anwendungsbereichen bewährt und neue
Erkenntnisse geliefert.

Michael Hinrichs und Eric Sachsenhausen, Absolventen der WHU Otto Beisheim School of Management, verglichen in ihrer Bachelorarbeit mit dem Titel „The Research and Development (R&D) Facilities of German and Japanese Multinationals (MNCs) in China and India. A comparative analysis.“ Multinationale Unternehmen (MNU). Diese expandieren kontinuierlich ihr Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk, wobei China und Indien immer stärker in den Fokus rücken – nicht nur als wichtiger Absatzmarkt, sondern auch als Standort für Forschung und Entwicklung (F&E). Die empirische Studie untersucht die F&E Aktivitäten von 50 deutschen und japanischen MNUs in China und Indien. Dabei wurden unter anderem Daten zu den Standorten, das Datum der Inbetriebnahme, der Forschungsfokus – Adaption von Produkten für den lokalen Markt oder internationale Ausrichtung – sowie der Rechtsform zu den F&E Zentren herausgesucht. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass China ein attraktiverer F&E Markt für deutsche und japanische MNUs im Vergleich zu Indien ist. Die Entwicklung Indiens läuft der in China um etwa 10 Jahre hinterher. Ein Unterschied zwischen deutschen und japanischen Firmen besteht darin, dass deutsche Firmen in beiden Ländern stärker mit F&E Zentren vertreten sind. Interessanterweise eröffneten allerdings in beiden Zielländern zuerst japanische Firmen F&E Zentren.
Ursprünglich beabsichtigten die Unternehmen, F&E Kapazitäten in China und Indien aufzubauen, um in diesen Märkten einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Durch das stetig steigende Bildungsniveau in diesen Ländern verlagerte sich der Fokus immer stärker auf internationale Forschung. Mittlerweile sorgt die F&E Tätigkeit jedoch nicht mehr für einen Wettbewerbsvorteil, sondern verhilft lediglich zur Wettbewerbsfähig-keit.

Eva Bernhardt von der Hochschule Koblenz, nominiert von der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH), führte im Rahmen ihrer Thesis eine Frage-bogenerhebung zum Thema „Kompetenzentwicklung der Erzieher-Kind-Interaktion in der Ausbildung von Erzieherinnen“ durch. Interaktionsprozesse stellen den Schlüssel der frühkindlichen Bildung dar. Durch sie sammeln Kinder wichtige Erfahrungen mit sich selbst, anderen Menschen und ihrer Umwelt und bauen sich so ein Bild von der Welt auf. Und insbesondere junge Kinder benötigen bei diesem Bildungsprozess die Unterstützung von Erwachsenen. Deswegen sind Interaktionsprozesse zwischen Kindern und Erzieherinnen sowie Erziehern von wesentlicher Bedeutung für die kindliche Bildung und die Qualität von Kindertagesstätten. Damit Erzieherinnen und Erzieher diese Interaktion professionell gestalten können, benötigen sie bestimmte Kompetenzen. Seit geraumer Zeit wird in der Fachöffentlichkeit diskutiert, ob diese von den Berufsfachschulen ausreichend vermittelt werden. In diesem bislang wissenschaftlich wenig beleuchteten Bereich setzte diese Bachelorarbeit an. Sie kam dabei zu dem Ergebnis, dass die Erzieherinnen und Erzieher bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen in bestimmten Bereichen zu wenig unterstützt werden. Im Hinblick auf die zuvor skizzierte Bedeutung der Interaktion für die frühkindliche Bildung ist dies problematisch. Deswegen sollten die Berufsfachschulen die Ausbildungsqualität hier unbedingt weiter verbessern. Jedoch können eine Erzieherin bzw. ein Erzieher noch so gut ausgebildet sein: Wer keine Zeit hat, sich auf die Kinder einzulassen, kann diese Kompetenzen nicht voll entfalten. An dieser Stelle sind zum Beispiel in Hinblick auf die Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Kindertagesstätten vor allem die Entscheidungsträger der Bildungspolitik gefordert.

Yvonne Krämer, Absolventin der Hochschule Koblenz, verfasste ihre Master-Thesis zum Thema „Erziehung zur Partizipation? Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen zur geschlossenen Unterbringung“. Im Fokus standen die Fragen: Partizipation und Erziehung von Kindern sowie Jugendlichen in Einrichtungen zur geschlossenen Unterbringung – wie passen diese so gegensätzlich wirkenden Begriffe zusammen? Wie erleben die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiterinnen wie auch Mitarbeiter das Partizipationsgebot in der Jugendhilfe? Ist es möglich, in Einrichtungen zur geschlossenen Unterbringung von Kindern und Jugendlichen zur Partizipation zu erziehen? Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit den Themenkomplexen Erziehung, geschlossene Unterbringung und Partizipation im pädagogischen Kontext stehen vor allem die Sichtweisen derer im Mittelpunkt der Arbeit, die in Einrichtungen zur geschlossenen Unterbringung von Kindern und Jugendlichen leben oder arbeiten. Anhand von Leitfaden gestützten Interviews mit Kindern, Jugendlichen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kriseninterventionszentrums (KRIZ) Schloss Dilborn und dem Analyseverfahren der Grounded Theory werden die Ansichten der Betroffenen möglichst unmittelbar erhoben und es wird ein Versuch unternommen, im ständigen Rückbezug auf diese Angaben, Partizipation als eine Schlüsselkategorie der pädagogischen Arbeit zu beschreiben und bestehende Zusammenhänge zu verdeutlichen.
Erziehung ohne Partizipation wird auch im Zwangskontext als heute nicht mehr möglich betrachtet. Ausgehend von einer Unterbringung der Kinder und Jugendlichen mittels einer richterlichen Genehmigung stellen dabei die Ausgangsbedingungen in der geschlossenen Unterbringung eine besondere Herausforderung dar.

Timo Petry, ebenfalls von der Hochschule Koblenz, beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit mit Modellversuchen zur Grundwasserströmung: Bei einem Bauvorhaben bedeutet das Vorhandensein von Grundwasser oftmals eine komplexere Vorgehensweise, von der Baugrunderkundung bis zur Fertigstellung des Projektes und darüber hinaus. Denn das Grundwasser und dessen Strömungsvorgänge haben einen maßgebenden Einfluss auf das Verhalten des Baugrundes. Um trotz dessen den Projekterfolg zu gewährleisten und Gefahren für Mensch und Material zu verhindern, muss man die geohydrologischen Verhältnisse kennen und das Verhalten von strömendem Grundwasser verstehen. Da sich aber das Grundwasser, für uns unsichtbar, im Boden bewegt und die Strömungsvorgänge meist nur durch empirische oder mathematische Methoden beschrieben werden, kann man das Strömungsverhalten im Untergrund nur schwer einschätzen. Demzufolge sind Visualisierungen anhand kleinmaßstäblicher Modelle unverzichtbar um ein tieferes Verständnis für die Strömungsvorgänge zu entwickeln. Im Rahmen der Thesis werden kleinmaßstäbliche Modellversuche zu den Schwerpunkten hydraulischer Grundbruch, Grundwasserabsenkung mittels Brunnen und Auftriebswirkung erarbeitet und durchgeführt. Durch Visualisierung der Strömung und Erklärung der Vorgänge wird das Verständnis für strömungsbedingte Auswirkungen und deren mathematische Berechnung gefördert. Zudem wird die Anwendbarkeit der Versuche, unter Beachtung der Modelleffekte, beschrieben. Denn Modellversuche können zur Untersuchung einer räumlichen Strömung erforderlich werden, wenn diese durch andere Verfahren nicht oder nicht ausreichend beschrieben werden kann.

Dr. Henrike Sappok-Laue von der PTHV befasste sich in ihrer Dissertation „Bin ich selbst dann auch längst vergessen…“ mit der Krankenschwester, Frauenrechtlerin und Sozialreformerin Henriette Arendt. Im Zentrum der Arbeit steht die Lebensgeschichte der in Königsberg geborenen Krankenschwester Henriette Arendt (1874-1922). Sie war eine Tante der später berühmten Hannah Arendt und machte in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg durch Publikationen Furore, die man heute als Enthüllungsjournalismus einordnen würde. Dabei bezog sie sich auf eigene Erfahrungen, denn sie arbeitete viele Jahre an unterschiedlichen sozialfürsorgerischen Brennpunkten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der quellenbasiert-sozialhistorischen Analyse ihres Buches „Dornenpfade der Barmherzigkeit“ (1909), in dem viele Aspekte des krankenpflegerischen Alltags beleuchtet werden. Eine wichtige Leistung der Arbeit besteht in dem detaillierten Nachweis der Authentizität eines maßgeblichen Teils die-ser Schilderungen sowie ihre medizin- und pflegehistorische Kommentierung und Einordnung.
Insgesamt ist die Arbeit in drei Teile gegliedert: Der Einführungsteil umfasst Erläute-rungen zu Forschungsstand, -methoden und –fragen und zu den genutzten Quellen. Es folgt der Hauptteil, dessen Struktur sich an Meilensteinen auf Henriette Arendts Lebensweg orientiert: Kindheit und Jugend (1874-1896), Krankenpflege (1896-1903), Soziale Arbeit als Polizeiassistentin (1903-1909) und Freiberufliche Fürsorge als Krankenschwester (1909-1922). Im dritten Teil werden die Ergebnisse zusammengefasst und in einen pflegehistorischen Kontext integriert. Ein wesentliches Ergebnis der Arbeit liegt in der Darstellung der Verknüpfung von Krankenpflege und Sozialer Arbeit, deren Verberuflichungsgeschichte auf gemeinsame Wurzeln verweist.

Tamara Peter von der HöV verfasste ihre Thesis zum Thema „Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre in Rheinland-Pfalz, insbesondere bei den Kommunalwahlen“. Sämtliche Staatsgewalt geht in Deutschland – unmittelbar oder mittelbar – vom Volke aus. Die Ausübung der unmittelbaren Staatsgewalt ist im Wesentlichen auf die Teilnahme an Wahlen durch Wahlberechtigte beschränkt. Demnach ist das verfassungsrechtlich garantierte allgemeine Wahlrecht auf Personen beschränkt, die das gesetzlich normierte Mindestwahlalter erreicht haben. Hiervon ausgehend beschäftigt sich die Bachelor-Arbeit mit der Frage, ob die derzeitige Festlegung des Mindestwahlalters im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Veränderungsprozesse noch zeitgemäß ist oder ob dieses eine Veränderung erfahren sollte. Aufbauend auf einer Analyse des Ist-Zustandes im kommunalen, nationalen und internationalen Vergleich werden ausführlich Pro- und Contra-Argumente gegenüber gestellt und inhaltlich diskutiert. Hierbei gelten die charakterliche Reife und der demografische Wandel als Hauptargumente für eine Absenkung des Mindestwahlalters. Contra-Argumente, wie beispielsweise das Desinteresse Jugendlicher, werden entkräftet. Die Erörterung schließt mit der Vorstellung einer empirischen Umfrage an einem rheinland-pfälzischen Gymnasium sowie mit der Analyse verschiedener Politiker-Interviews. Aufgrund der hierdurch gewonnenen Erkenntnisse werden Konsequenzen, die sich für alle Akteure bei einer Absenkung des Wahlalters ergeben, dargestellt und begründet. Die Bachelor-Arbeit kommt zu dem Fazit, die Absenkung des Mindestwahlalters auf 16 Jahre – insbesondere bei Kommunalwahlen – zu befürworten.

Im Anschluss erfolgte die Verleihung des Koblenzer Hochschulpreises, verbunden mit der Übergabe der Urkunden und des Preisgeldes.

Das Schlusswort sprach Prof. Dr. Markus Rudolf, Rektor der WHU-Otto-Beisheim Hochschule, die im nächsten Jahr als Mitausrichter des 24. Koblenzer Hochschul-preises fungieren wird.

Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung von einem Ensemble der Universität Koblenz-Landau unter der Leitung von Ron-Dirk Entleutner.

Dr. Birgit Förg, Universität Koblenz-Landau

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